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Tabubruch - das sind WIR
Das Walk In Ruhr (WIR) ist seit 2016 eine wegweisende Einrichtung in Deutschland mit Sitz in Bochum und führend in der Bereitstellung innovativer präventiver, medizinischer und psychosozialer Versorgung zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit.
Das Zentrum zeichnet sich durch eine bundesweit einzigartige sektorübergreifende sowie multi- und interdisziplinäre Organisationsstruktur aus. Beteiligte Partner sind:
- Interdisziplinäre Immunologische Ambulanz am Katholischen Klinikum Bochum
- Gesundheitsamt Bochum
- AIDS-Hilfe Bochum e.V.
- Madonna e.V.
- pro familia e.V.
- Rosa Strippe e.V.
Webseite des Walk In Ruhr
Barrierearmut
Werte & Sprache
Sexpositive Haltung
Wir vertreten einen sexpositiven Ansatz, der Lust, Selbstbestimmung und eine offene Auseinandersetzung mit Sexualität in den Mittelpunkt stellt. Wir stehen hinter unserem Inhalt und setzen uns persönlich dafür ein, eine vielfältige, freie und selbstbestimmte Sexualität zu fördern und gesellschaftliche Stigmatisierung sowie Tabus zu hinterfragen.
Diskriminierungssensibilität & Machtreflexion
Wir bemühen uns, unsere Inhalte diskriminierungssensibel, wertfrei und respektvoll gegenüber allen Formen von Vielfalt zu gestalten. Gleichzeitig reflektieren wir Machtstrukturen bewusst und setzen uns aktiv mit ihnen auseinander.
Sprache & Inklusion
Wir sind uns bewusst, dass Sprache und Worte Realität schaffen, und versuchen daher, mit unserer Sprache möglichst alle einzubinden. Unsere Inhalte reflektieren wir kontinuierlich und wir sind offen für kritisches Feedback.
Wissenschaftlichkeit & Transparenz
Wir arbeiten wissenschaftlich fundiert, zeigen unsere Quellen transparent auf und versuchen wissenschaftliche Ergebnisse und Erkenntnisse möglichst einfach für jede*n zu erklären. Unsere Arbeit basiert auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand und wir bemühen uns kontinuierlich, neue Erkenntnisse einzubeziehen.
Barrierefreiheit & Zugänglichkeit
Wir achten auf eine barrierearme Gestaltung der Plattform, damit Informationen für viele Menschen zugänglich werden, dazu gehören Angebote in verschiedenen Sprachen und in einfacher Sprache.
Wir verwenden eine Sprache, die alle Menschen einschließt.
Das bedeutet:
- Genderneutrale Formulierungen, wo immer möglich
- Respektvolle Begriffe, die niemanden ausschließen oder verletzen
- Einfache Erklärungen für Fachbegriffe
- Verschiedene Lebensentwürfe werden sichtbar gemacht
Sprache entwickelt sich – und wir entwickeln uns mit. Wenn dir etwas auffällt oder du Verbesserungsvorschläge hast, sprich uns gerne an.
Das Projekt
“Tabubruch” ist ein Projekt des Walk In Ruhr - Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR).
Das Projekt läuft über zwei Jahre und endet im März 2026. Die Plattform wird dabei fortlaufend weiterentwickelt und ergänzt.
Es ist Teil der Digital Health Factory Ruhr im Schwerpunkt “Digitale Lösungen für sozialräumliche Versorgungskonzepte” und verfolgt das Ziel, Sexuelle Gesundheit für alle zugänglicher zu machen: digital, barrierearm und lebensnah.
Über die Plattform sollen Menschen unabhängig von Wohn- oder Arbeitsort rund um die Uhr Zugang zu wissenschaftlich fundierten, verständlich aufbereiteten Informationen bekommen.
Ob Interessierte, Ratsuchende, Multiplikator*innen oder Fachkräfte: das Projekt möchte einen offenen, sicheren und inklusiven Ort schaffen, in dem Sexualität und Tabus besprochen werden.
WIR stehen dahinter
Ein besonderer Dank gilt Lilly Wirth, Katie Stepp Nicolai, Helena Jestaedt, Stefanie Leitz, allen Praktikant*Innen, die das Projekt begleitet haben, sowie allen Kolleg*Innen von Madonna e.V., Rosa Strippe e.V., pro familia Bochum e.V., Aidshilfe Bochum e.V. und allen weiteren Kolleg*innen aus dem WIR, die im Hintergrund mit Feedback, Vernetzung und organisatorischer Unterstützung maßgeblich zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben.
Ein großer Dank gilt selbstverständlich auch den Kolleg*innen der netzfactor GmbH, die Tabubruch aus technischer Sicht überhaupt erst möglich gemacht haben – insbesondere Dominik Jessa, Grit Escher, Yannik Schlüter, Jeffrey Nellissen, Mathias Siwek, Markus Austermühle, Kai Gutberlet und Jörg Muschiol.
Ebenso danken wir den Kolleg*innen des Zentrums für digitales Lehren und Lernen in der Medizin (ZDLLM) der Ruhr-Universität Bochum, die als Teil des Virtuellen WIRs insbesondere die Entwicklung des Wahlmoduls “Sexuelle Gesundheit und Sexualmedizin” an der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum verantwortet haben und das Projekt fachlich begleitet und bereichert.
Ohne euch wäre Tabubruch nicht das, was es heute ist.










GANZHEITLICH, Vernetzt, OFFEN
Unser Netzwerk
WIR ist ein Zusammenschluss aus: Interdisziplinäre Immunologische Ambulanz – Zentrum für Sexuelle Gesundheit – Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr-Universität Bochum, Aidshilfe Bochum e.V., Gesundheitsamt Bochum, pro familia e.V., Madonna e.V. und Rosa Strippe e.V.
Beratung zu Themen rund um Schwangerschaft, Sexualität, Partnerschaft oder Eltern-sein
Beratung rund ums Thema Queer-sein
Beratung zu HIV, AIDS und Sexueller Gesundheit
Kostenlose und anonyme Testungen auf STIs
Beratung von Sexarbeiter*innen
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr-Universität Bochum
Das Zentrum rund um Sexuelle Gesundheit und Medizin
Häufig gestellte Fragen
Für wen ist die Plattform gedacht?
Die Plattform kann von Interessierten, Ratsuchenden, Beratenden, Multiplikator*innen und Co. verwendet werden. Kurz gesagt: Von allen (Erwachsenen), die das Thema interessiert. Die Inhalte sind in einfacher Sprache verfügbar, sodass keine Vorkenntnisse oder Expertise vorausgesetzt ist.
Warum ist Sexuelle Gesundheit so wichtig?
Menschen sind sexuelle Wesen. Die Sexualität von Menschen beeinflusst ganz eindeutig ihre Gesundheit. Trotzdem ist das Thema bisher ein Tabu, über das gesellschaftlich und politisch zu wenig gesprochen wird. Nur indem wir darüber sprechen, schaffen wir es, dass das Thema sichtbarer wird und bestehende Tabus hinterfragt werden.
Kann ich die Seite anonym besuchen?
Ja das geht, zumindest mit einigen Browsern. Google Chrome bietet zum Beispiel die Möglichkeit, sogenannte „Inkognito-Tabs“ zu benutzen. Die besuchten Seiten tauchen dann nicht im Such- oder Browserverlauf auf und es werden keine dauerhaften Cookies gesammelt. Ein Inkognito-Tab wird aktiviert, indem man auf die drei Punkte oben rechts in Chrome klickt und anschließend „Neues Inkognitofenster“ auswählt.
Wie werden Barrieren abgebaut?
Wir versuchen einige Barrieren abzubauen, indem wir die Plattform in einfacher Sprache und in einigen anderen Sprachen anbieten. Außerdem wurde auf ein kontrastreiches Design geachtet. Es kann bei Bedarf eine Vorlesefunktion aktiviert werden.
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