Tabubruch - das sind WIR

Barrierearmut

Werte & Sprache

Sexpositive Haltung

Wir finden:
Sexualität ist nichts Schlechtes.

Wir sagen:
Jeder Mensch darf über den eigenen Körper selbst entscheiden.

Wir reden offen über Sexualität.

Wir finden:
Sexualität soll vielfältig sein.

Sexualität soll frei sein.

Sexualität soll selbstbestimmt sein.

Wir sind gegen Tabus.

Wir sind gegen Vorurteile.

Diskriminierungssensibilität & Machtreflexion

Wir geben uns Mühe:
Unsere Inhalte sollen niemanden verletzen.

Unsere Inhalte sollen alle Menschen respektieren.

Unsere Inhalte sollen ohne Vorurteile sein.

Wir achten auf Vielfalt.

Wir denken über Macht nach.

Wir fragen:
Wer hat Macht?
Und warum?

Wir wollen:
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.

Sprache & Inklusion

Wir wissen:
Sprache ist wichtig.

Sprache kann die Wirklichkeit verändern.

Deshalb wählen wir unsere Worte mit viel Sorgfalt.

Wir wollen:
Alle Menschen sollen sich angesprochen fühlen.

Wir prüfen unsere Texte regelmäßig.

Wir freuen uns über Kritik.

Wissenschaftlichkeit & Transparenz

Unsere Arbeit ist wissenschaftlich.

Wir zeigen:
Woher unsere Informationen kommen.

Wir erklären:
Was die Wissenschaft sagt.

Wir erklären alles so einfach wie möglich.

Wir nutzen nur neue und geprüfte Erkenntnisse.

Wir bleiben immer auf dem neuesten Stand.

Barrierefreiheit & Zugänglichkeit

Wir möchten:
Viele Menschen sollen die Plattform nutzen können.

Deshalb achten wir auf wenige Barrieren.

Die Inhalte gibt es:

  • in einfacher Sprache

  • in verschiedenen Sprachen

So können mehr Menschen die Informationen verstehen.

Wir verwenden eine Sprache, die alle Menschen einschließt.

Das ist uns wichtig:

Wir benutzen gender-neutrale Sprache.
Das heißt: 

  • Unsere Sprache soll alle Menschen einschließen.
  • Wir benutzen respektvolle Wörter.
  • Niemand soll sich ausgeschlossen fühlen.
  • Niemand soll sich verletzt fühlen.
  • Wir erklären schwierige Wörter.
  • Wir zeigen verschiedene Lebensweisen.

Sprache verändert sich. Wir verändern uns mit. Wenn Ihnen etwas auffällt, sagen Sie es uns. Wenn Sie Ideen haben, wie es besser geht, sagen Sie es uns gerne.

 

Das Projekt

„Tabubruch“ ist ein Projekt. Es kommt vom Walk In Ruhr – Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin. Das Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) fördert es.

Das Projekt läuft zwei Jahre. Es endet im März 2026. Die Plattform wird immer weiter gemacht und verbessert.

Es gehört zur Digital Health Factory Ruhr. Das Thema ist: „Digitale Lösungen für sozialräumliche Versorgungskonzepte“. Das Ziel: Sexuelle Gesundheit soll für alle leichter erreichbar sein. Sie soll digital sein, ohne Hindernisse und passend zum Leben.

Auf der Plattform können Menschen rund um die Uhr Infos bekommen. Die Infos sind wissenschaftlich richtig. Sie sind leicht verständlich. Egal wo jemand wohnt oder arbeitet.

Die Plattform ist für viele Menschen:

  • Interessierte

  • Menschen, die Rat brauchen

  • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

  • Fachkräfte

Hier kann man offen über Sexualität reden. Man kann Tabus besprechen. Der Ort ist sicher und für alle offen.

WIR stehen dahinter

Vielen Dank an Lilly Wirth, Katie Stepp Nicolai, Helena Jestaedt und Stefanie Leitz. Danke auch an alle Praktikantinnen und Praktikanten. Sie haben das Projekt begleitet.

Ein großer Dank geht an alle Kolleginnen und Kollegen von Madonna e.V., Rosa Strippe e.V., pro familia Bochum e.V. und Aidshilfe Bochum e.V. Danke auch an alle anderen Kolleginnen und Kollegen aus dem WIR. Sie haben im Hintergrund geholfen. Sie haben Feedback gegeben. Sie haben Kontakte geknüpft. Sie haben beim Organisieren unterstützt. Dadurch ist das Projekt gut gelungen.

Ein großer Dank geht auch an die Kolleginnen und Kollegen der netzfactor GmbH. Sie haben Tabubruch technisch erst möglich gemacht.

Wir danken auch den Kolleginnen und Kollegen des Zentrums für digitales Lehren und Lernen in der Medizin (ZDLLM) an der Ruhr-Universität Bochum. Sie gehören zum Virtuellen WIR. Sie haben das Wahlmodul „Sexuelle Gesundheit und Sexualmedizin“ an der Medizinischen Fakultät entwickelt. Sie haben das Projekt fachlich unterstützt und verbessert.

Ohne euch wäre Tabubruch nicht so, wie es heute ist

Judith Ingendoh (sie/ihr)

Funktion & Rolle im Projekt

Wissenschaftliche Mitarbeiterin; Fokus: Texterstellung und kreative Gestaltung, Social Media

Fachlicher Hintergrund

B.Sc. Physiotherapeutin; Master Angewandte Gesundheitswissenschaften

Ein Mythos über Sexualität, den ich gerne aus der Welt schaffen würde

Die Klitoris ist größer, als man denkt! (Mehr dazu hier)

Wenn ich ein Thema sexueller Gesundheit besonder wichtig finde, dann ...

Wir sind alle sexuelle Wesen. Es ist höchste Zeit, dass wir aufhören so zu tun, als wäre das ein Tabu.

Annika Heublein (sie/ihr)

Funktion & Rolle im Projekt

Wissenschaftliche Mitarbeiterin; Fokus: Texterstellung und kreative Gestaltung, Social Media

Fachlicher Hintergrund

B.A. Sozialarbeiterin/ -pädagogin, Master Soziale Arbeit und Forschung

Ein Mythos über Sexualität, den ich gerne aus der Welt schaffen würde

Das “Jungfernhäutchen” sagt nichts darüber aus, ob man schon mal Sex hatte. (Mehr dazu hier)

Wenn ich ein Thema sexueller Gesundheit besonder wichtig finde, dann ...

Die vielfältigen Möglichkeiten, die eigene Sexualität selbstbestimmt auszuleben.

Sophie Schuller (sie/ihr)

Funktion & Rolle im Projekt

Projektkoordinatorin

Fachlicher Hintergrund

B.A. Soziologie, M.A. Gesundheit und Diversity in der Arbeit

Ein Mythos über Sexualität, den ich gerne aus der Welt schaffen würde

Dass über Sexualität nicht gesprochen werden sollte. Im Gegenteil: Sexualität verdient einen offenen, respektvollen und vor allem sicheren Platz in unserer Gesellschaft.

Wenn ich ein Thema sexueller Gesundheit besonder wichtig finde, dann ...

Dass wir insgesamt viel offener darüber sprechen müssen. Wir alle haben Fragen: früher, heute und auch in Zukunft. Wenn wir nicht lernen, über Sexualität zu reden, fällt es uns umso schwerer, Unsicherheiten zu teilen oder Hilfe zu suchen. Das  möchte ich ändern, durch mehr Sichtbarkeit, mehr Gespräche und mehr Mut, dieses Thema ins Zentrum zu rücken.

Anja Pothoff (sie/ihr)

Funktion & Rolle im Projekt

Medizinische Beratung, Mitorganisation, Leitende Abteilungsärztin

Fachlicher Hintergrund

Ärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten, Zusatzbezeichnung u.a. Sexualmedizin, Schatzmeisterin DSTIG, Mitglied Landeskommission AIDS NRW

Ein Mythos über Sexualität, den ich gerne aus der Welt schaffen würde

Man merkt nicht, wenn man eine sexuell übertragbare Infektion hat. (Mehr dazu hier)

Wenn ich ein Thema sexueller Gesundheit besonder wichtig finde, dann ...

Dass im ärztlichen Gespräch das Thema Sexualität wichtig ist und darüber ohne Scham gesprochen werden sollte. (Mehr dazu hier)

Adriane Skaletz-Rorowski (sie/ihr)

Funktion & Rolle im Projekt

Geschäftsführende Leitung des WIR, Leitung des Projekts

Fachlicher Hintergrund

Molekularbiologin und Wissenschaftlerin, Lehrauftrag der Ruhr-Universität Bochum für Experimentelle Venerologie (Fachgebiet, welches sich mit sexuell übertragbaren Infektionen beschäftigt) 

Mitglied der DSTIG e.V. und der DSTIG-Sektion „Sexuelle Gesundheit“, Mitglied der DAIG e.V. und des Kompetenznetzes HIV/AIDS e.V.

Ein Mythos über Sexualität, den ich gerne aus der Welt schaffen würde

Sexuell übertragbare Infektionen sind sehr selten und wenn man sich ansteckt, dann nur einmal. Infos über STI findest du hier.

Wenn ich ein Thema sexueller Gesundheit besonder wichtig finde, dann ...

Kommunikation immer auch Prävention! Mehr zu Kommunikation findest du hier.

Unsere Einrichtung

Walk In Ruhr - Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin

Das Walk In Ruhr (WIR) ist seit 2016 eine wichtige Einrichtung in Bochum. Es bietet medizinische, präventive und psychosoziale Unterstützung an. Ziel ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern.

Das Zentrum arbeitet über verschiedene Bereiche hinweg zusammen. Es verbindet also unterschiedliche Fachrichtungen. Das ist in Deutschland besonders.

Zu den Partnern gehören:

  • die Interdisziplinäre Immunologische Ambulanz am Katholischen Klinikum Bochum,

  • das Gesundheitsamt Bochum,

  • die AIDS-Hilfe Bochum e.V.,

  • Madonna e.V.,

  • pro familia e.V.,

  • Rosa Strippe e.V.

Unsere Verein zur Förderung der Sexuellen Gesundheit im Ruhrgebiet (STI Gesellschaft/Ruhr e.V.) unterstützt das Projekt Tabubruch finanziell.

Ganzheitlich, Vernetzt, Offen

Unser Netzwerk

WIR ist ein Zusammenschluss aus: Interdisziplinäre Immunologische Ambulanz – Zentrum für Sexuelle Gesundheit – Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr-Universität Bochum, Aidshilfe Bochum e.V., Gesundheitsamt Bochum, pro familia e.V., Madonna e.V. und Rosa Strippe e.V.

Beratung zu Themen rund um Schwangerschaft, Sexualität, Partnerschaft oder Eltern-sein

Beratung rund ums Thema Queer-sein

Beratung zu HIV, AIDS und Sexueller Gesundheit

Kostenlose und anonyme Testungen auf STIs

Beratung von Sexarbeiter*innen

Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr-Universität Bochum

Das Zentrum rund um Sexuelle Gesundheit und Medizin

Häufig gestellte Fragen

Für wen ist die Plattform gedacht?

Die Plattform ist für viele Menschen da.

Zum Beispiel:
Für Menschen mit Fragen.
Für Menschen, die sich informieren wollen.
Für Menschen, die beraten.
Für Menschen, die Wissen weitergeben.

Kurz gesagt:
Die Plattform ist für alle da,
die sich für das Thema interessieren.

Die Texte sind in einfacher Sprache geschrieben.

Man muss nichts vorher wissen.
Man muss keine Fach-Person sein.

Warum ist Sexuelle Gesundheit so wichtig?

Alle Menschen haben Sexualität.

Sexualität gehört zum Menschen dazu.

Sexualität ist wichtig für die Gesundheit.

Trotzdem wird kaum darüber gesprochen.

Das Thema ist noch ein Tabu.

In der Gesellschaft.
Und in der Politik.

Aber:
Nur wenn wir darüber sprechen,
wird das Thema sichtbar.

Nur dann können wir Tabus abbauen.

Kann ich die Seite anonym besuchen?

Ja, das geht.
Zum Beispiel mit dem Browser Google Chrome.

Dort kann man einen „Inkognito-Tab“ benutzen.

Das heißt:
Die besuchten Seiten werden nicht gespeichert.
Sie stehen nicht im Verlauf.
Es werden keine Cookies gespeichert.

So geht es:
Oben rechts auf die drei Punkte klicken.
Dann auf „Neues Inkognito-Fenster“ klicken.

Wie werden Barrieren abgebaut?

Wir wollen Barrieren abbauen.

Darum ist die Plattform in einfacher Sprache geschrieben.

Die Plattform gibt es auch in anderen Sprachen.

Die Farben auf der Plattform haben einen starken Kontrast.
So kann man alles gut sehen und lesen.

Es gibt eine Vorlese-Funktion.
Man kann sie einschalten, wenn man möchte.

Kontakt

Teile deine Meinung

Hast du eine Frage?
Oder eine Idee?
Oder möchtest du uns etwas sagen?

Dann schreib uns gerne über das Formular.

Das Team von Tabubruch antwortet dir so schnell wie möglich.

Tabubruch ist ein Forschungsprojekt und lebt von ehrlichem Feedback.

Mit einer kurzen, anonymen Umfrage (ca. 2 Minuten) hilfst du uns sehr, die Plattform weiterzuentwickeln.

Wir sind dir dankbar für deine Teilnahme.

Mit Klick auf „Ja, ich nehme teil“ stimmst du der Befragung und der Einwilligungserklärung zu.
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Bei zukünftigem Interesse an solchen Themen könnte ich mir vorstellen, diese Website wieder aufzurufen.

Gesamteindruck

Alles in allem gebe ich dieser Website die Gesamtnote …

Alter

Wie alt sind Sie?

Geschlechtszugehörigkeit

Hinweistext zur Frage: Bei manchen Menschen stimmt das bei der Geburt zugeordnete Geschlecht nicht mit dem Geschlecht überein, mit dem sie sich selbst identifizieren.

Es sind Mehrfachnennungen möglich.

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